Archiv der Kategorie: Musik

Musikalisches

Bust All Majors

Wie bereits im letzten Beitrag angemerkt, im Moment nicht allzuviel Zeit um etwas zu erklären, außerdem scheinen meine Erklärungen der WWWelt zu komplex zu sein… Aber das ist denk ich ganz einfach für alle BloggerInnen.

Du siehst Videos auf YouTube nicht weil ein Major Label sagt nein, die triffts zwar nicht, aber ich hab sie via bustallmajors.com aus meinem Blog ausgesperrt 😉 Und um dem ganzen auch noch Sinn zu geben…

Valentinstag 2011 – 3 Lieblingsliebeslieder

Also vorweg mal ich kann gar nichts dafür dass ich mich an sowas beteilige. Schuld ist dieser Marco Schreuder, der die Idee hatte dass BloggerInnen ja mal eine Runde Lieblingsliebeslieder ausgeben könnten. Nach kurzem hin und her beteiligte ich mich daran…

Auf Platz eins liegt „Nimm mich mit“ von den Früchten des Zorns

Und dann wird es schon schwieriger, einerseits möchte ich Musik präsentieren durch die ich mich repräsentiert fühle andererseits ist das bei diesem Genre dann doch wieder nur schwer möglich. Mit Früchte des Zorns fällt das noch recht leicht. Dann wird es schon schwieriger. Unter anderem weil ich im Moment keine Lust auf Liebeslieder habe. Aber ich behaupte mal Led Zeppelin geht mit Heartbreaker noch durch als liebeslied 😛

Und dann sollte ich jetzt noch ein 3. Lied finden, das fiel mir wieder wesentlich leichter, mit Pink Floyd – Shine On You Crazy Diamond habe ich denke ich 100% in die richtige Schublade gegriffen 😉

So das wars dann von mir mit romantischen Valentinstags Liedern. Ich wünsche allen verliebten und liebenden einen Romantischen Valentinstag und allenen Floristen mehr Umsatz als im letzten Jahr. Und als Zuckerl für alle die es bis hier durchgehalten haben noch Wish You Were Here, eine der wenigen Nummern die ich auf der Gitarre spielen kann…

Flyer Beige botschart

Konzerttipp Beige und Botschart Live

Flyer Beige botschart
Flyer Beige botschart

Am 15. Oktober diesen Jahrens schon was vor? An diesem Datum werden Beige und botschArt in der Fürstenfelder Gruam Live auftreten.

Beige sind die kaltgepresste  Antwort auf all unsere Fragen. Musik, die klingt wie eine Vertonung von Mortal Kombat Finishern. „Warum? Weils eh wurscht is.“

Thomas: Bass und Gesang .. Georg: Gesang, Gitarre und Mundharmonika .. Ludwig: Schlagzeug .. Mario: Gitarre .. Die Maus: alles andere

Somit sieht man sich in Fürstenfeld. Und wehe auch nur ein einzige_r stimmt diesen STS Song an, dann zeigt euch Beige mal was richtig botschart ist!

U2 – live – Vienna – 2010/08/30

Über dieses Konzert gibt es wohl eher wenig zu sagen, rund 70 000 Menschen verirrten sich ins Ernst Happel Stadion, U2 konstruierte ein Technisches Phänomen das von ca. 170 Trucks transportiert wird. Musikalisch möchte ich über U2 nicht zu viele Worte verlieren es ist für mich weder emotional geladen wie Leonard Cohen, noch grandios wie Colosseum, geschweige denn dass die Texte für mich Kritik bergen würden wie jene von Konstantin Wecker und etwas „neues“ wie Attwenger bieten die Herren auch nicht. Solider Pop-Rock, oder wie es von einem Freund von mir genannt wurde, Fahrstuhlmusik.

Die Show der Iren war jedoch Wahnsinn, da kann man nicht daran rütteln. Ober der Bühne eine 360° Video Wall, Rund um die Bühne noch ein Kreis, auf dem übrigens die Amensty Freiwilligen Ihre Fackeln plazierten, der Werbewert für AI ist allerdings anzweifelbar. Die Lautstärke war, das hat mich etwas Verwundert gar nicht mal so übertrieben, es war ohne Gehörschutz sogar erträglich, auch wenn es nicht mein Musikgeschmack ist.

Egal, das Konzert ist in meinen Augen keinen Cent wert, allein deswegen weil U2 immer wieder für Copyright, Flatrate etc. eintritt. Die Show die geboten wird, an technischem Schnick Schnack, Herumgelaufe auf der Bühne etc. ist vielleicht sogar die 60€ Eintritt wert die man für dieses Spektakel zahlt.

Setlist oder ähnliches gibts bei diesem Konzert leider nicht, da für mich alle Nummern gleich klingen und ich das Konzert nicht wirklich als Konzert genießen konnte, da AI am Ende noch den „Fackelauftritt“ hatte.

Jam Session am Olariziberg

Nach langem hin und her kam sie dann doch zustande, die JamSession am Olariziberg, ursprünglich beim Hierzerteich geplant, dann musste sie leider verlegt werden und das Wetter wollte auch nicht so recht mit spielen. Schließlich fand Sie am Biohof Gratt in Entschendorf statt. Willkommen waren alle geladenen Gäste und deren Gäste, erwünscht waren alle Musikinteressierten und alle Musik-Aktivisten.

Begonnen hat das musikalische beisammen sein um ca 17:00. Gespielt wurde bis ca 01:00 Uhr morgens. Davon gibt es auch gesamt 6h(!) Audiomaterial, das ich gerne allen MusikerInnen zur verfügung stelle. Natürlich dürfen auch andere auf das Material zugreifen, vielleicht wird es ja sogar früher oder Später irgendwo im Netz  auftauchen.

Ich empfand die Veranstaltung als total gelungen, habe mich sehr über die MusikerInnen gefreut die kamen und ein bisschen auch über das Publikum, wenngleich ich mir von einigen mehr Mut erwartet hätte. Aber zugegeben, ich habe die Perkussion auch aussen vor lassen.

Momentan wird überlegt etwas ähnliches öfter und vielleicht sogar mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu veranstalten, ganz unter dem Motto „feel  free to come“ dafür bräuchten wir allerdings noch GeldgeberInnen, also wer soetwas unterstützen möchte, einfach in Kontakt treten. Oder wenn jemand einen Ort hat den er/sie gratis zur Verfügung stellen kann, jegliche Unterstützung erwünscht, danke.

Danke nochmal für alle die es dieses mal geschafft haben zu kommen und sich aktiv beteiligt haben, und vielleicht klappts ja bei andereen das nächste mal.

Mono & Nikitamann – Live – Bildein – 2010-08-14

M&N einer der Acts warum ich die Reise zum pictureon in Bildein antrat. Für viele völlig Unverständlich, weil diese Art von Musik nicht in mein sonstiges Repertoire passt, was haben M&N neben Colosseum, Konstantin Wecker, Maceo Parker, Leonard Cohen etc. verloren. Von vielen werden Sie als Pop abgestempelt, finde ich glatt ein bisschen voreilig. Mono und Nikitamann haben hauptsächlich Texte mit einer Message, wollen die Welt verbessern, verkaufen über ein Independent Label etc.

Die Musik von Mono & Nikitamann ist wohl weniger ansprechend, es fällt teilweise wirklich unter Pop, einfacher musikalischer Aufbau, nicht viel dahinter, aber M&N bieten Party! Und das haben sie auch bei diesem Festival geboten. Kritikpunkt, die Show ist einstudiert, Christoph & Lolo wirkten da wesentlich natürlicher, aber ich denke mal bei so einer Größe von Veranstaltung bzw. bei so großem Publikum ist es dann schon richtig schwer mit dem Publikum zu kommunizieren und wirklich Spontan zu handeln. Außerdem, vermutlich haben alle Artists ihre Shows bis ins letzte durchplant.

Auch wenn bei diesem Video wesentlich mehr Leute im Publikum sind, das können M&N. Vermutlich litt die Stimmung am Pictureon auch, weil der Übergang von Life of Agony auf Mono und Nikitamann ein wenig Brutal war. Und das Wettter trug vermutlich auch seinen Teil zu dem Erlebnis bei, es war zwar nicht mehr verregnet, aber die Stimmung war noch immer ein bisschen Unwetter-Warnung.

Mir hat Mono und Nikitamann gut gefallen, es ist Partymusik mit kritischen/sinnvollen Texten und somit ziemlich genau etwas für mich. Sie erinnerten mich und das restliche Publikum auch daran, dass es sich bei diesem Festival um ein grenzenloses Festival handelte, und zwar nicht nur geografisch, hatte man einen Platz gefunden der dies unterstrich, auch musikalisch hatten die Veranstalter einen Spagat auf getan, von der kleinen Österreichischen Band die einen Contest gewonnen hat über Colosseum, M&N bis hin zu „one-hit-wonders“ wie Papa Roach.

Colosseum – Live – Bildein – 2010-08-14

Das Wochenende am Pictureon verbracht, jede Menge Menschen gesehen, so manche_n getroffen und die eine oder andere Band gesehen. Die erste Band die ich einsog war Colosseum. Diese Band habe ich ja bereits ein gutes Monat davor in Wien gesehen. Damals war ich von der Performance der Herren und Damen alles andere wie begeistert. Sie wirkten chaotisch nicht zusammen gespielt, teilweise einfach schon zu alt für eine kompakte Blues-Jazz-Rock-Show. Aber scheinbar sind sie jünger geworden, oder haben sich meine Kritik zu Herzen genommen.

Der Auftritt in Bildein war zwar verhältnismäßig Kurz mit ca 70 Minuten, das war aber unter anderem dadurch begründet, dass ein Unwetter aufzog und das Festival unterbrochen wurde. Die Stimmung im Publikum war wie noch nie auf einem Colosseum Konzert, es waren Jungspunde im Publikum, nicht das sonst gewohnte gut situierte Publikum mittleren Alters. Und die Jungen gehen eher mit als die Alten. Die Zugabe wurde vom Publikum eingefordert, lautstark!

Phasenweise vermittelte Speziell Clem Clepmson den Eindruck als würde er mit Mark Clarke oder Barbara Thompson im Klinsch stehen und es wurde hin und her Gestikuliert, aber die musikalische Präsentation der Band war um Welten besser als in Wien und so konnte man als Zuseher auch schnell die dunklen Seiten des Auftritts übersehen.

Speziell Barbara Thompson ist zu loben, sie hat bei diesem Konzert ungefähr 200% vom letzten gespielt und diesmal konnte ich kaum mehr „Hacker“ ausmachen, sie wirkte auch auf der Bühne viel vitaler.

Tolles Konzert bei einem tollen Festival, beides empfehlenswert.

Konstantin Wecker – Live – Gleisdorf – 2010-08-07

Am 7. August 2010 war Konstantin Wecker wieder einmal zu Gast in Gleisdorf. Alle Interessenten wurden ins Forum Kloster gebeten. Man mag es kaum glauben, aber es waren mehr Interessenten als man vermuten mag. Immerhin ist Wecker 1947 geboren und doch schon 63(!) Jahre alt. Und seine goldenen Zeiten hat er wohl auch schon länger hinter sich. Trotzdem war das Forum Kloster in Gleisdorf fast ausverkauft. zwischen 400 und 500 Konzertgäste, ein voller Erfolg für die Veranstalter und den Künstler.

Die Freude am Spiel konnte man Konstantin Wecker durchaus ansehen, er lobte den Saal, und vor allem spielte er die zweite hälfte fast 2 Stunden! Und das nach einer ersten Hälfte die auch schon eine Stunde gedauert hatte. Seine Publikumsinteraktionen hat er, seit ich ihn das letzte mal gesehen habe(2005) ausgebaut, er ging 2 mal ins Publikum, spazierte im Publikum herum und besang das Publikum von der letzten Reihe.

Im Forum Kloster hab ich das Glück ein wenig hinter die Kulissen schauen zu dürfen und wenn ich das nicht alles komplett Falsch eingeschätzt habe waren die Veranstalter mit Konstantin Wecker und dem Konzert, bzw. der Anzahl der Besucher sehr zufrieden. In der ersten Hälfte gab es Beschwerden über den Ton, nach der zweiten Hälfte kamen die gleichen Konzertgäste die sich davor beschwert hatten und lobten den Ton, Konstantin Wecker hatte übrigens seinen eigenen Tontechniker mit, dem Team vom Forum Kloster Gleisdorf ist daher diesbezüglich kein Vorwurf zu machen.

Die Lichttechnik, sowie das Lichtmischen wurde vom Team des Forums gemacht und wieder einmal wirkte es als wäre es von einem mitgebrachten Techniker gekommen der jede Bewegung, jedes Lied, jeden Ton schon vorab kannte.

Es war auf jeden Fall ein schwerst sehenswertes Konzert, Konstantin Wecker hatte, so man verschiedenen Äußerungen glauben konnte einen guten Tag, und er unterstrich das als er mir, auf mein „betteln“ hin eines seiner Bücher schenkte. Danke nochmal an dieser Stelle.

Konzerttipp – BotschArt Live

Werbung in eigener Sache. Heute tritt die Band botschArt, deren Teil ich bin in Gleisdorf auf. Im Rahmen der Einraum-Vernisage  des Monats August „Das Woidèlsche Werk – Skulpturentanz im einraum„.  Um 18:30 beginnt die Vernisage, wir dürfen diese musikalisch Umrahmen. Das Konzert wird auf Facebook seit einigen Tagen beworben. Die Band hat (bisher) auch nur eine Facebook Seite und keine andere Webpräsenz. Songs gibt es derweil noch keine zum Download, nach dem Konzert wird es aber möglicherweise ein „Bootleg“ geben. Das wird aber definitiv über twitter, Facebook etc. noch bekannt gemacht, also auf „gefällt mir“ klicken damit ihr die Updates bekommt 😉

Wir Freuen uns auf alle Gäste die uns im WIR besuchen kommen.

botschArt
botschArt