Die Bettelbanden kommen! Bringt euch in Sicherheit! Nur woher kommt dieses Gerücht. Immer wieder behaupten Menschen Sie hätten davon gelesen und dementieren die Krone als Quelle. Na Gut, dann Wollen Wir doch mal Googeln. Und dann nehmen wir uns doch mal die Links der Reihe nach unter die Lupe.
1) Grüne Verbrecherfreunde national in Graz: Für brutale Roma Bettelbanden geben Sie ALLES.
Okay, es handelt sich also um einen Meinungsausdruck eines Mit”menschen” der offensichtlich keinen eigenen Blog hat, so wie ich, den er damit zumüllen könnte. Denke das wäre damit abgehandelt, denn außer einem sich immer wiederholenden Muster von Schimpfwörtern ist hier wenig zu finden. KEIN NACHWEIS VON BETTELBANDEN!
2.) Breite Front gegen die Bettel-Banden – Initiative zündet – steiermark – krone.at
Die Qualität dieses Blattes sollte mittlerweile allen bewusst sein, für jene die es noch nicht wissen: Hier die Youtube Playlist. Und jaja, ich weiß, das ist nur linke Propaganda und Vernichtungslager hat es nie gegeben. KEIN NACHWEIS VON BETTELBANDEN!
3.) Bettelbanden << Bettellobby Wien
Da wird es jetzt schon interessanter! Ein Blog, der gleich im ersten Eintrag auf ein PDF der Zeitung Frontal verlinkt. Und hier steht mal es gibt keinen Polizeilichen Hinweis auf Bettelbanden, ebenso in dem PDF. KEIN NACHWEIS VON BETTELBANDEN!
4.) Freibrief für organisierte Bettelbanden droht | unzensiert.at
Und die mühe jetzt nochmal unzensiert.at als NONSENSE und unqualitativen Mist zu entlarven spare ich mir hier, dafür habe ich echt keine energie. Aber wer Lust und Laune hat kann ja mal ein paar Artikel von den Spasten durchlesen. Als kleines Titelhighligt? Ägypten auf dem Weg zum muslimischen Gottesstaat? Wer sich in den letzten Tagen die eine oder andere Sendung zu diesem Thema angesehen hat kann hierüber nur lächeln… Achja ich hätte es fast vergessen! KEIN NACHWEIS VON BETTELBANDEN!
5.) ots.at Pirker: EU-Kommission soll gegen organisierte Bettelbanden vorgehen
Schön dass der Sicherheitssprecher der ÖVP das im EU-Parlament fordert, aber Fakten hat er keine vorzuweisen. KEIN NACHWEIS VON BETTELBANDEN!
6.) Zum Betteln gezwungen? Was wirklich hinter dem Mythos “Bettelbanden” steckt
Das ist wohl noch die “sachlichste” Abhandlung der Thematik. Wenn mensch davon Absieht, dass es sich um Wien handelte und dass die Armen Teufel ca 50€ am Tag erbettelten und diese dann abgeben mussten könnte man hier einen Nachweis von Bettelbanden sehen, aber, IN WIEN und Wien ist nunmal nicht Graz, auch wenn wir Grazer/Steirer uns gerne so aufspielen würden als wären wir groß. Und es wird genau EIN (fuckin) Fall von einer rumänischen Bettelbande genannt, der aber von der Bettellobby Wien relativiert wird. Nunja, also unter den ersten Links, das Word Dokument ausgenommen befindet sich eine Newsmeldung die von einer Bande berichtet in einer ANDEREN Stadt von Österreich. KEIN NACHWEIS VON BETTELBANDEN!(in Graz/Stmk)
Die restlichen Links erspar ich mir, keine Lust mehr mich mit dem Dreck auseinander zu setzen! Ein Link von volk-und-heimat.info, und die Seite auslaenderkriminalitaet.info die wohl auch kaum ernst genommen werden kann.
Aber, wenn wir jetzt noch schnell für einen Moment annehmen, dass es diese Bettelbanden wirklich gibt, worin genau liegt das Problem? Stört es, dass die Menschen die auf der Straße frieren nicht aus Österreich kommen? Stört es, dass die armen Hunde noch ärmer sind als es uns auf den ersten Blick erscheint? Oder möchten wir einfach nicht daran erinnert werden, dass bei einem Spiel, bei dem es Sieger gibt, es auch Verlierer geben muss? Möchten wir uns einfach nicht täglich beim shoppen vor Augen halten, dass unser übertriebener Wohlstand in anderen Ländern fehlt, oder dass mein Smartphone ein Luxus ist, durch dessen verzicht ich vielleicht einem dieser Bettler einmal im Monat 10€ geben könnte?
Das Bettelverbot in der Steiermark bringt genau gar nichts, denn die, die vom Betteln leben, und jene, die sie um dieses Schicksal beneiden, mögen doch morgen zu Ihren Vorgesetzten gehen und Kündigen, Ihre Behausungen aufgeben, Ihre Fahrzeuge verschenken und Tag für Tag 10 Stunden auf dem Pflaster unserer Straßen sitzen, werden weiterhin Betteln müssen, da unser Sozialstaat sie leider nicht auffangen kann, weil die reichsten der reichen hin und wieder vergessen, dass sie ein Netto Jahresgehalt der Mittelschicht auf einem Konto im Ausland natürlich auch versteuern müssten.
Man soll ja niemandem was schlechtes wünschen und ich mein es ja auch gar nicht böse, aber jene Landtagsabgeordneten, die für dieses Verbot gestimmt haben sollen den Tag erleben wo Ihr Wohlstand zu ende ist und sie auf der Straße sitzen und für Ihr Abendmahl betteln müssen. Und ich wünsche Ihnen das nicht aus Bösartigkeit, sondern aus Gutmütigkeit, weil ich Ihnen wünsche diese Welt besser verstehen zu können. Und ich Ihnen die Chance wünsche, die Empathie, die Sie gegenüber den Ärmsten jetzt nicht bewiesen haben vielleicht dann gegenüber den Reichen empfinden können, die an Ihnen vorbei gehen und Sie von der Exekutive wegsperren lassen.
Und wenn ich meinem gesamten Unmut luft machen würde kämen noch ein bis tausend blog Einträge zu diesem Thema, aber ein Stück von meinem Unverständnis, meiner Wut und meiner Trauer möchte ich für mich behalten, das größere Stück.
Posted on 16 Februar '11 by leningratt, under National, Politik. 3 Comments.
Anfang bzw. Mitte Oktober gingen in Graz, einer 300.000 Einwohnerstadt ca. 4000 Menschen auf die Straße um gegen das in Loipersdorf beschlossene Budget der Bundesregierung Pröll-Faymann zu demonstrieren. Ich war einer davon, wenngleich mich die Thematik nicht direkt betrifft, ich bekomme weil ich neben meinem Studium arbeite keinerlei Förderungen, da ich zu viel verdiene und ich verdiene nicht gut.
Aber eigentlich wollte ich etwas anderes los werden. Als ich da so mit der Masse von Demonstrierenden spaziert bin und mich mit Freunden unterhielt, ich bin ja für einen komplett lautlosen Protestmarsch oder zumindest so leise, dass mensch nur ein gebrabbel hört, dachte ich mir, es wärd doch wunderschön, wenn unsere Generation sich merken könnte, dass sie jetzt auf der Straße war, weil sie sich von den Regierenden, von den Machthabenden verarscht gefühlt hat. Denn angenommen die oft so hoch gelobte 68er Generation scheint vergessen zu haben, dass die Jugend etwas sagen will, dass die Jugend die Zukunft ist.
Ich träume davon, dass sich zumindest die 4000 die sich da in Graz versammelten in 40, 50 oder mehr Jahren noch daran erinnern, dass sie demonstrieren waren und ihre Äußerungen und ihr Denken dieser Tatsache anpassen, weil das sind nicht nur Berufsdemonstranten wie ich.
Posted on 3 Dezember '10 by leningratt, under National, Politik. No Comments.
… sie hat den Protest gegen die Sparmaßnahmen erfolgreich ausgesessen, zumindest mehr oder minder. Die Demonstration in Wien vergangenen Samstag war schon mehr ein letztes Aufbäumen verzweifelter HochschülerschaftlerInnen, so man Medienberichten glauben darf.
Aber nicht nur, dass die Bundesregierung unter Bundeskanzler Stellvertreter Pröll jetzt noch weiteren Unmut und weitere Politikverdrossenheit bei den WählerInnen von morgen fabriziert hat, sie hat es auch geschafft der FPÖ weitere Stimmen zu zu schanzen, denn wen wählen die meisten ProtestwählerInnen? Man könnte somit eigentlich vermuten, dass das österreichische Spitzenduo Pröll-Faymann einen konkreten Plan zur Stärkung der FPÖ verfolgt, wie die beiden Dickerchens davon profitieren wollen ist mir leider nach wie vor unschlüssig. Ich meine, wer glauben sie denn dass sie in Zukunft wählen soll, wenn sie ein Sparpaket beschließt, das so ziemlich jede mittelständische Familie und selbstverständlich auch Familien darunter betrifft, diese Familien stellen die große Masse dar!
Moment mal, da gab es doch noch eine vierte Partei in Österreich, die Grünen, zerrüttet von inneren Streitigkeiten, kaum Medienpräsenz und wenn dann über Peter Pilz, der wieder irgend einen Skandal der Schüssel-Ära aufdeckt, für den aber nachdem die ÖVP in der Bundesregierung sitzt die Unschuldsvermutung gilt.
Zu hoffen bleibt, dass es Grün schafft die von den Großparteien flüchtenden Stimmen aufzufangen, so wie es in Deutschland der Fall ist, wo Grün laut umfragen solide Platz eins einnimmt. Da das aber äußerst unwahrscheinlich ist für Hitlers-Geburtsrepublik würde ich mich sogar schon damit zufrieden geben, wenn SPÖVP es schaffen würden sich zu erinnern wer sie gewählt hat, und dass sie in einer repräsentativen Demokratie verdammt nochmal die Interessen ihrer WählerInnen zu vertreten haben und nicht ihre eigenen oder die einer kleinen reichen Oberschicht.
Frohe Weihnachtszeit und danke der Bundesregierung für all die tollen Geschenke!
Posted on 1 Dezember '10 by leningratt, under National, Politik. No Comments.
WTF?
Also ich versteh euch alle schön langsam nicht mehr so ganz, was natürlich nicht heißt dass ich jemals auch nur eine_n von euch verstanden hätte.
Audimax Besetzung
Das erste wo ich mir mal ziemlich an den Kopf greife ist, dass ein paar Lustikusse das Audimax erneut besetzen. Ich mein habt ihr denn die Medien letztes Jahr nicht mit bekommen? Habt ihr nicht verstanden, dass eine Besetzung nur negative Publicity bringt? Jetzt stellt ihr wiener BesetzerInnen euch mal in ein Winkerl und denkt über euer Verhalten nach. Dieses mal bin ich auf der Seite der Konservativen, weil Ihr durch euer Verhalten euren eigenen Interessen schadet und ohne Respektlos sein zu wollen, das erinnert mich an das Verhalten der FPÖ WählerInnen!
Kinderbheihilfe – Stipendien
Und das zweite, ist ja noch viel schlimmer. Die Kinderbeihilfe gibt es Zukünftig nur mehr bis 24. Schnell nachgerechnet. Angenommen du machst eine HTL(ende mit 19) musst anschließend noch Zivildienst machen(danach bist du ca. 20), dann hast du 4 Jahre für dein Bachelor Studium, das sollte mit Toleranzsemestern dann ziemlich genau hinkommen, oder?
Und das Gejammer dass es gerade die Mittelschicht und die sozial schwächeren trifft kann ich auch schon(!) nicht mehr hören. Die Kinderbeihilfe ist eine Förderung die jede_r BürgerIn für seine Kinder bekommt! Der/die MillionärIn genauso wie der/die SozialhilfeemfängerIn und somit sollte sie generell abgeschafft werden, nicht erst ab dem 24. Lebensjahr. Meinetwegen bis zur Matura. Aber spätestens ab der Matura muss es sozial sinnvolle Hilfestellungen für weniger reiche geben!
Meine Forderungen
Ich fordere eine Neustrukturierung der Studienbeihilfe, sowie eine Erhöhung der Studienbeihilfe auf 800€(oder meinetwegen auch mehr)! Als Ausgleich dafür eine Streichung der Kinderbeihilfe ab Beendigung der primären Ausbildung(AHS/BHS…).
Ich fordere für alle Nichtbezieher der Studienbeihilfe die Möglichkeit eines geförderten Kredits, es kann nicht sein dass Studierende von reichen Eltern Lebenslänglich von Ihren Eltern abhängig sein müssen! Die Rückzahlung des Kredits erfolgt ab einem Brutto(!)-Einkommen von 2000€ oder mehr.
Ich fordere jede_n PolitikerIn, der/die diesen Blogeintrag liest oder auch nur überfliegt mir ein Statement zu hinterlassen!
Ich fordere von der Österreichischen Hochschülerschaft sich für ein neues Stipendiensystem einzusetzen und die Kinderbeihilfe als Gegenleistung anzubieten.
Ich fordere von den UnibesetzerInnen Vernunft bei zukünftigen Aktionen!
Posted on 26 Oktober '10 by leningratt, under Bildung, National, Politik. 7 Comments.
Nachdem ich am Sonntag 19. September um 11:00 in der ZIB am Vormittag eine “Elefantenrunde” der steirischen Parteien ansah dachte ich darüber sollte man auch einmal etwas sagen.
Inhaltlich hatte leider keine der Parteien etwas neues zu bieten, rethorische Tricks, BZÖ und FPÖ mischten sich ein, beherrschten keine Diskussionskultur und provozierten. Voves sprach gerade seinen Text herunter ohne darauf einzugehen und machte den Staatsmann. Der Grüne Walter Kogler war eher zurückhaltend aber bemüht Inhalte in aller kürze zu präsentieren. Die KPÖ verlagerte sich darauf ihr bisheriges Engagement wieder ins Licht zu stellen und weiter für Umverschichtung zu werben. Schützenhofer konnte sich kaum in Szene setzen.
Wie bereits angemerkt, inhaltlich war wenig von der Diskussion mit zu nehmen. Auch die rethorischen “Tricks” waren unaufregend. Interessanter waren für mich da schon die persönlichen Gespräche mit FPÖ, BZÖ und ÖVP Vertretern in der grazer Herrengasse.
Unter anderem traf ich auf den Spitzenkandidaten des BZÖ, Gerald Grosz, dessen Name für mich sehr ausländisch klingt, aber dazu kann man sich meine Twitter-Timeline ansehen und mit der von @CarlFreiTag gegen lesen. Dieser und Folgende Tweets. Ein kleiner Haider, wie der Petzner, leicht schleimig, macht auf ehrlich, spielt den Gegner der Großen. Gelingt ihm leider viel zu gut. Ihm als Person sei der Erfolg oder Misserfolg vergönnt, der Steiermark als Bundesland sei sein Erfolg nicht angetan.
Bei ÖVP und FPÖ musste ich mit “normalen” Mitarbeitern bzw. Landtagsabgeordneten vorlieb nehmen. Interessant war, mit der Volkspartei war durchaus ein Inhaltliches Gespräch möglich, und ein Ansatz von sozialem Gewissen konnte erkannt werden. Und wieder einmal wurde mir bestätigt, dass Innenministerin Fekter keinen all zu großen Rückhalt in den “unteren” Ebenen ihrer Partei hat. Trotzdem die Aussage eine Mindestsicherung von ca 700€ 14x im Jahr ist zu viel war dann wohl spätestens die Disqualifizierung, wenngleich ich dem Gegenüber keinen guten Willen aberkennen will.
Und die MitarbeiterInnen der FPÖ? Nunja, was soll ich zur Hetzpartei sagen, da fällt es sogar mir schwer ein Gespräch zu beginnen, und viel weiter als bis, “Hallo wie gehts euch, habt’s ein Feuerzeug für mich?” Kam es dann leider nicht. Aber mit selbigen durfte ich ja bereits über die Umweltzone sprechen, die keines Falls eingeführt werden soll(laut FPÖ) weil der Feinstaub von Ölheizungen schlimmer ist als der von Autos. Die Logik dahinter verstehe ich nicht, ich kann das geringere Übel nicht verbieten weil es ein schlimmeres Übel gibt? Ich muss mit dem Auto fahren, weil die Menschen mit Ölheizung nicht frieren müssen?
Grüne und SPÖ traf ich bisher leider noch keine, aber vielleicht passt es ja in den kommenden Tagen noch. Auch auf die KPÖ zu treffen würde mich freuen, immerhin könnten die VertreterInnen von KPÖ und Grünen mir die Entscheidung beim Wahlgang noch erleichtern.
Dienstag 21:00 Report auf ORF2 ein Interview mit Beatrix Karl, der “neuen” Wissenschaftsministerin. Danach ZIB2 mit Wiener Spitzenkandidatin Marek.
Die Österreichische Volkspartei zeichnet sich dieser Tage wieder durch erhöhte Wutkompetenz aus. Jede Meldung bring mich zur Weißglut. Beatrix Karl gibt der SPÖ die Schuld daran dass ihr Parteichef und Finanzminister Josef Pröll ihrem Ressort zu wenig Geld gibt. Die Logik dahinter ist wohl eine der ersten Nebenerscheinungen des kaputt gesparten Bildungssystems. Meine beschissene Rechtschreibung übrigens auch.
Und am schlimmsten ist ja, dass Frau Karl da schon so gefragt wird dass sie eigentlich nicht mehr ausweichen kann, aber die Antwort, die ordentliche, aussagekräftige Antwort verweigert, ich frag mich was ihre Intention ist. Möchte sie alle politik interessierten endgültig dazu bringen sich von der österreichischen Politik ab zu wenden?
Marek möchte dann die Zwangsarbeit für Mindestsicherungsbezieher_innen einführen. Wie wärs eigentlich wenn man allen Politiker_innen mal sagen wir, 10 Wochenstunden Szialarbeit aufbrummt, oder einfach nur körperliche Arbeit. Fingernägelbrech-Arbeit für Frau Marek.
Und zu was das geführt hat? Meine Twitter Timeline hat es ganz massiv gespürt.
- wenn sogar die technischen unis zu wenig geld haben dann is die #karl + politik wohl a mega #epicfail #unibrennt
- pröll unterstützt #karl beim kampf gegen das bildungssystem! #unibrennt
- die #karl is sowas von #lol und #fail #unibrennt #orf #report
- alter wenn die #fotze von #karl #sau 500€ von mir im semester will dann kann i ma studiern nimma leisten #fail #unibrennt
- #karl geht davon aus dass der koalitionspartner die gemeinsame lösung der #övp doch akzeptiert #unibrennt #fail
- i werd imma ganz grawuttisch wenn i so fressen wie die karl seh und diesen NONSENSE hör #fail #unibrennt
Achja und am 18. gehn wir alle gemeinsam auf die Straße und zeigen Stärke und dass wir mehr wollen als hohle Phrasen und beschissene Parteipolitik.
Posted on 15 September '10 by leningratt, under Bildung, National, Politik. No Comments.
Viel möcht ich gar nicht sagen, eigentlich möchte ich nur kurz auf die momentane Lage hinweisen. Während in Pakistan 20 000 000 Menschen sofort Hilfe brauchen, kümmern sich die Franzosen darum eine Minderheit aus ihrem reinen Staat zu entfernen(Roma) und in Österreich haben wir sowieso noch viel wichtigeres zu debattieren. Budgetbeschluss pünktlich oder nicht? Sollte man nicht vielleicht die Verfassung ändern um nicht gegen Sie zu verstoßen? Wiener Blut ist Arier Blut…
Nicht nur klimatisch sind wir in einer Katastrophenzeit, auch Demokratiepolitisch, Menschenrechtlich… Schade, früher mal war Frankreich so etwas wie ein Maßstab für Liberté, égalité, fraternité ist es heute wohl eher ein Maßstab wie man Menschen nach Herkunft, Verwertbarkeit usw. sortieren kann…
Tja dann bleibt uns nur mehr uns zurück zu lehen und zu zu sehen wie die Welt den Bach runter geht, viel Spaß dabei.
Das Problem sind nicht die Ausländer, das Problem sind die Österreicher. Die Ausländerthematik ist eines der schlimmsten Themen die es in unserer Gesellschaft gibt. Nur um ein paar Sätze zu zitieren, die mich immer wieder an das “Kellernazitum” in Österreich erinnern.
“Ich hab ja nix gegen Ausländer, wenn sie sich integrieren.”
“Ich hab ja nix gegen Ausländer, aber die die nur zum kassieren kommen…”
Und diverse Kommentare unserer lieben Schottermizzi lasse ich jetzt mal außen vor um mich und meine LeserInnen nicht unnötig aufzuregen.
Oft wird auch Kriminalität in wahllosen Zusammenhang mit Ausländern gestellt. Dieses Bild wird leider auch von unseren Medien unterstützt, hier einen besonderen Schuldigen zu nennen halte ich für überflüssig.
Ich halte die Migration an sich für kein Problem in Österreich. Allein der Fakt, dass Österreich “veraltet” rechtfertigt schon Zuwanderung im Sinne von Immigration, das wurde ja auch in den letzten Tagen von ÖVP und SPÖ eingestanden. Die beiden Regierungsparteien denken jedoch, dass sie in der Lage sind und das Recht haben zwischen nützlichen und unnützlichen Ausländern zu unterscheiden und so sieht es auch ein Groß der Bevölkerung, leider. Diese Menschenverachtende Einstellung dürfte wohl noch auf Monarchie und Kolonialismus zurück gehen, denn seit 1948 werden alle Menschen gleich an Würde und Rechten geboren.
Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.(1)
Und so ich nicht irgendwo einen Artikel der Menschenrechte nicht verstanden habe, kann man diese Rechte auch nicht verlieren, schon gar nicht durch den Geburtsort oder das Geburtsland.
Österreich braucht, das ist selbst unseren Ausländerfeindlichen Freunden größten Teils bekannt Zuwanderer und Zuwanderinnen. Allerdings hat sich hier das Weltbild manifestiert, dass uns ein Auswahlverfahren zusteht. Wir nehmen uns das Recht alter kolonialistischer Herrscher, verachten die Menschenwürde und glauben wir könnten auf Basis der Erfahrung, Qualifikation usw. Menschen bewerten. Dazu möchte ich nochmal auf Artikel 1(siehe oben) hinweisen.
Aber mal ehrlich, möchtest du wenn du ins Ausland fährst bewertet werden nach dem was du kannst oder eben nicht kannst? Oder möchtest du gar danach bewertet werden wie weit dein Geburtsort entfernt ist? Oder vielleicht lieber nach der Geschichte deines Landes? Als Österreicher immer an deinem großen Führer gemessen werden?
Natürlich verstehe ich, dass wir alle ein bisschen Angst haben vor etwas was wir nicht kennen, ich habe auch ein mulmiges Gefühl wenn ich in eine dunkle Höhle gehe ohne Licht und noch nie in der Höhle war. Und dementsprechend wollen wir dass sich die Zuwanderer und Zuwanderinnen an uns anpassen, dass sie anfangen die gleiche Kleidung zu tagen, dass sie die gleiche Sprache sprechen, dass Sie Pizza(Süditalien) essen, Wiener Schnitzel(Oberitalien), Sachertorte(wirklich österreichisch), Kebap(Türkisch), Schweinsbraten(Tschechien,Bayern, Schweiz), Knödel(nicht ganz klar, aber nicht nur typisch österreichisch) und was wir Österreicher hald sonst so essen. Problem dabei? Die Speisen sind doch alle gar nicht österreichisch, zumindest kann man von keiner dieser Speisen behaupten Sie wäre rein typisch österreichisch, die meisten als typisch österreichisch angesehenen Speisen werden auch von unseren tschechischen Nachbarn gerne Konsumiert.
Aber zumindest die Kleidung sollten sie die gleiche tragen, sie sollten auch zum H&M gehen, der übrigens nicht in Österreich entstanden ist, oder zum Vögele, die Einrichtung von Ikea und das Auto von VW.
Und jetzt nochmal zur Höhle, selbst wenn ich das mulmige gefühl habe, trotzdem möchte ich wissen was sich in der Höhle verbirgt, was es da an neuem für mich gibt, was es da zu entdecken gibt. Und so ist es auch mit Kulturen, Nationalitäten, Bräuchen, ich möchte Wissen wie ein Inder isst, wie der Franzose spricht, wie der Libanese sich kleidet, eigentlich sollten wir dankbar sein, über jede_n Zuwanderer_in, dass uns die Reise in das ferne Land erspart bleibt um die Bräuche kennen zu lernen!
… Arigona Zogaj mit ihrer Familie nach dem Schulschluss im Kosovo ankommt und die ansäßigen Behörden verkünden die Staatsbürgerschaft der Familie ist verwirkt, da sie sich nicht am Wiederaufbau der letzten Jahre beteiligt hat?
… Arigona und ihre Geschwister im Kosovo ankommen und sich nicht mitteilen können, weil sie die letzten Jahre in Österreich deutsch sprachen?
… heute Abend mehr als ZEHN TAUSEND (10 000) Menschen zum Heldenplatz kommen und für menschlichkeit eintreten, viel mehr Menschen waren doch auch beim Anschluss an Deutschland nicht dort, also ist eine derartige Masse absolut ausreichend um eine absolute Entscheidung für Österreich zu fällen.
… Kanzler Werner Faymann heute die Zeitung liest und feststellt dass sein Onkel Dichand tot ist und er somit nicht mehr weisungsgebunden gegenüber der Krone ist? Entdeckt er dann irgendwo die verstaubten Ideale des Sozialismus wieder?
… Arigona einen Österreicher heiraten will, muss sie dann einen Hochzeitstermin bis zum Schulschluss vereinbaren, oder darf sie diesen frei wählen?
… ich Arigonas Geschwister adoptiere, darf dann auch der Rest der Familie bleiben?
… Maria Fekter, durch einen tragischen Unfall tödlich verunglückt, ich wünsche Ihr keineswegs den Tod, kann mir aber vorstellen dass selbiger gut für manche wäre.
… unsere Regierungsmitglieder heute Abend bei Wein ZIB schauen und die aufgebrachte Masse am Heldenplatz sehen, fühlen die sich dann eigentlich scheiße?
… ich in Erinnerung rufe, dass viele ÖsterreicherInnen die gerne heute Abend in Wien wären nicht können, weil Sie unzumutbare Anfahrtszeiten haben oder genau zu dieser Zeit arbeiten müssen, dann kann ich doch die Anzahl der TeilnehmerInnen vervielfachen.
… alles weiter geht wie bisher?
Posted on 1 Juli '10 by leningratt, under National, Politik. 1 Comment.
Möglichst bald sollte Innenministerin Maria Fekter ihr Amt aus humanitären Gründen zurücklegen! Warum? Weil Sie offensichtlich für den Job als Innenministerin ungeeignet ist. Ihre Eifersucht auf die Schönheit der Arigona Zogaj treibt sie zur Weißglut und veranlasst sie selbige abschieben zu lassen. Da einige ÖsterreicherInnen mit der Menschenhasspolitik unserer Christlich Sozialen(!) Innenministerin nicht zufrieden sind entstehen selbstverständlich auch Kritikherde, selbige werden seitens unserer Innenministerin mit Polizeigewalt eingedämmt. Diesbezüglich möchte ich auf die Apa Meldung der Grünen Justizsprecherin Alev Korun vom 13. Juni 2010 verweisen. Ein weiteres Kuriosum im Zusammenhang mit Innenministerin Fekter ist die Verurteilung von bisher unbehscholtenen BürgerInnen. Selbstdie vermeintlich ÖVP nahe Presse scheint sich zu distanzieren.
Meine Intension hinter diesem Artikel ist folgende. Lasst uns die Petition die es zu dieser Thematik bereits gibt noch pushen! Arigona Zogaj und Ihre Familie sollten nicht abgeschoben werden. Gestern als ich auf die Petition gestoßen bin waren es noch ca 410-420 Unterschriften bzw. Zeichnungen, heute sind es immerhin schon 465. Vielleicht lässt sich zumindest die grenze der 1000 Unterschriften noch brechen bevor Arigona weg ist.
Für Humanität in Österreich! Kleiner Gedankengang am Rande noch, wenn sich freiwillige Männer finden könnte man doch die eine oder andere Scheinehe eingehen, bloß um Frau Fekter ein bisschen zu ärgern.
Posted on 15 Juni '10 by leningratt, under National, Politik. No Comments.