Archive for 'Gedichten'

Unsere Gemeinschaft – GC2000

wir laufen aneinander vorbei
und geben nen scheiß auf den andren dabei
Keiner schaut dir mehr in die Augen
weil sich die meisten nicht trauen!

Jeder ist dem andren fremd und
deshalb sind wir so gehemmt

Geh mal offen auf Fremde zu
und du wirst merken die sind so wie du!
Jeder hat was durchgemacht,
Sachen erlebt denen man gerne aus dem Wege geht
doch für diese Leute ist´s zu spät!
Sie bringen es mit wohin sie auch gehen
Gedanken, Einstellung …. du kannst sie nicht sehen!

Doch wir führen es mit uns
ja wir haben es in uns!
Wir sind besinnungslos
alles ist trostlos
so hoffnungslos
doch wartet mal was ist hier den los?
WIR KÖNNEN was ändern
WIR KÖNNEN was tun
solang wir uns nicht nur Beschwerden
sondern auch was tun
und uns nicht nur ausruhen!

Mancher Menschen Absichten sind boshaft,
und das ist auch etwas was ich nicht verkraft!
was bringt es Euch sich auf andere zu stürzen?
Bedeutet das für euch deren Ego zu kürzen?
Bringt es Erfolg und tut´s Euch nicht leid?
Lauter fragen, fragen geweckt durch Neugierigkeit,
aber sorry ich will´s gar nicht wissen, um Euch tut´s mir LEID!!!

die Menschheit steht am Rand
und ich reich Euch die Hand
habt ihr es erkannt
dann sind wir verwandt
den uns verband ein schwur,
denn ich helf dir nur,
hälst du dich daran
und bist ab nun jemand zu dem
man aufschauen kann!!!

Wir haben uns nicht ausgesucht in dieser Zeit zu leben
jedoch sollten wir etwas bewegen damit die weiteren Generationen weiter gehen, und gehen und gehen
Sie sollen doch mal auf unsere Zeit zurücksehen und verstehen – wir wollten die Welt in ein besseres Licht drehen!
So sollte man die Welt übergeben, da wir machtbesessenen Arschgeigen vergehen
und hoffentlich bleibt diese Welt mit allen GABEN bestehen!

Und bist du gegen diese Idee dann verhalte dich ruhig
weil ich sonst gegen dich geh im verbalen Tumult!
zieht euch zurück
versucht euer Glück
und kommt ihr nicht an
verflüchtigt sich der Plan
ein andrer zu sein
ein sogenanntes menschliches Schwein
doch wir lassen dich rein
wäscht du dich rein
von Vorurteilen
und lässt uns in dich rein
ein Teil vom Ganzen zu sein

bist Du kein Arsch den man nicht mag
sondern für Dich ist morgen ein neuer Tag!
Du erwachst als Mensch den man gern getroffen hat
Du merkst wenn man dich mag

Dann wirst du es sehen
wie schnell deine Schmerzen vergehen
wenn alle hinter dir stehen
und dich nicht nur verachtend ansehen

Diese Gleichgültigkeit
sie tut mir so leid
doch ich kann dazu stehen
will diesen Weg gehen
bis alle verstehen
allein zu gehen bringt
gleichviel wie stehen
man muss sich bewegen
um mehr zu erleben
eine andere Welt
aus Sonnenlicht erheben

Ich stell mir eine Welt vor
nein ich kann sie schon sehen
in der Menschen sich vereinen
sich gegen das schlechte erheben
im Menschen verankert
da steckt deine Schuld
und willst du nicht leiden
hab einfach Geduld

Du musst es durchstehen
jedoch solltest es nicht alleine erleben
denn man kann an der Suche vergehen
wo schon viele Menschen abheben

Mach dich an einen Freund ran
sucht euch einen der euch versteh kann
damit man es übersteht und
weiter ein besseres Leben lebt

Posted on 18 Januar '11 by , under Gedichten, Kunst, Nachgedacht, Sprache. 3 Comments.

Du tu mich nicht kritisieren du!

Ich vertrag es nicht dass DU mich kritisierst!

DU hast kein Recht MICH zu kritisieren!

Ich kritisiere das System und die SystemträgerInnen.

Du bekrittelst meine Kritik, da dein Leben schön ist.

Nur weils im Regen trockener ist als unter der Traufe

heißt das noch lange nicht dass im Regen nicht nass ist.

Nur weil grün heller als schwarz ist,

heißt das noch lange nicht dass grün weiß ist!

Du mahnst mich die Missstände woanders zu sehen,

und mich der Ohnmacht hinzugeben.

Du erinnerst mich, den ganzen Negerlein gehts richtig beschissen,

ich soll mich doch am kaputt gehenden hier erfreuen.

Ich weiß dass alle 5 Sekunden ein Kind krepiert,

weils nichts zu fressen hat.

Und wenn ich dir das sag, dann sagst mir,

was willst denn dagegen tun, kümmer dich um deinen kram.

Wenn ich nur weg seh und alles akzeptier,

dann schau ich auch zu wie dich der typ vergewaltigt.

Wenn ich nur weg seh und wart,

dann sind wir in ein paar jahren alle krepiert.

Und wenn immer alle so faul gewesen wärn wie du,

dann wärn wir wohl noch immer unter einem König.

Vielleicht würdn wir immer noch auf Bäumen rum klettern,

vielleicht würd ich mich dir mit Grunzlauten verständlich machen.

Also sag ich, sei froh dass es mich gibt!

Sei froh dass ich bereit bin für dich den Protest mit zu tragen,

den deine verwöhnten Hände nicht fassen können,

den deine verwöhnten Gedanken nicht begreifen.

Zum Abschluss möcht ich dir danken,

dafür dass du den Zorn, die Wut und den Hass in mir weckst,

deren zusätzliche Kräfte ich gebrauchen kann,

im Kampf für dich.

Posted on 13 Dezember '10 by , under Gedichten, Kunst, Sprache. No Comments.

verstecken gespielt

wer suchet der findet,

wer gefunden, der hat,

wer nicht suchet findet nicht.

doch das stimmt wohl nicht,

nur wer loslässt findet was er nicht sucht

wer sucht der verkrampft

wer verkrampft kann nicht finden

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immer wieder lass ich los und finde,

immer wieder verkrampfe ich wenn ich fand,

immer wieder fang ich zu suchen an,

an den verrücktesten orten,

in den banalsten lokalitäten

doch mein findertum beschränkt sich auf raritäten,

klassische, restaurationsbedürftige, antiquitäten.

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die menschenwelt,

die welt der fortpflanzung im speziellen scheint uninteressant,

der rückzug in die psychopathie, musik, kunst und poesie,

erscheint als einzige logische, adequarte konsequenz.

sich selbst in eine kleine blase sperren,

die äußerungen und handlungen wertungsfrei beobachten.

zusehen, zuhören, wegsehen, weghören, auffallen, beobachten, verunsichern,

mit dem zeigefinger mahnen,

mit der hand tätscheln.

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fehler aufzeigen, die eigenen eingestehen.

die kleinen zeichen aufsaugen,

die kleinen inhalte verstehen,

veränderung erkennen,

bekämpfen und verstärken.

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am ende da zu stehen,

aus vollem halse schreien,

gehört werden und wissen,

erfolgreich gegen windmühlen gekämpft zu haben.

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den frieden fühlen

jenen das handwerk legen,

welche den hass schüren,

die liebe leben,

ohne sie zu versprechen.

jeden lieben.

Posted on 15 Juli '10 by , under Gedichten, Kunst, Sprache. No Comments.

ein anfang

zum kotzen alternatives einheitsgebrabbel,

moderne kapitalsverstärkung

ich weiß, es gab mal ein original von dir,

dann wurde es kopiert kopiert kopiert kopiert.

das original verfälscht die kopie kopiertund wieder verfälscht.

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deine klamotten hast du dort gekauft wo dein freund sie kauft,

dein gewissen am eingang zum leben abgegeben.

deine individualität kennst du selbst nur flüchtig.

die uniform bevorzugst du dem sein,

die uniform ist schön bequem,

keiner schaut dich schief an,

alle sehen in dir was du glaubst zu sein.

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raff dich auf sieh dich um dort läuft ein double von dir!

zerbrich den käfig aus gold den du dir selbst geschmiedet.

zerschlag die spiegelbilder die dich umgeben,

brich aus aus deinem gestellten sein,

fang an zu sein was du bist,

sei mensch sei fehlbar.

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mach dir die hände dreckick wenn dir danach ist,

denk nach über sachen die dich schon immer reizten.

fang an zu produzieren,

geistige errungenschaften, gemüse, häuser und was es noch so gibt.

hör auf zu konsumieren, konsum macht dumm,

fernsehen, serien, internet, reisen und kaufen kaufen kaufen.

nimm dein leben in die hand mach dein leben draus,

beende die vegetation, apartheit und völlerei

fang dein leben an!

Posted on 14 Juli '10 by , under Gedichten, Kunst, Sprache. No Comments.

Dann bin ich wohl ein Linker

Wenn man um die Menschenrechte anzuerkennen bereits ein Linker sein muss, dann bin ich wohl ein Linker.

Wenn man einem Bettler gerne einen Teil von seinem “hart erarbeiteten” Geld abgibt bedeutet dass man ein Linker ist, dann bin ich wohl ein Linker.

Wenn das Anzweifeln der absurden Wohlstandsverteilung unserer Gesellschaft bedeutet dass man ein Linker ist, dann bin ich wohl ein Linker.

Wenn das nachdenken über den modernen Kolonialismus bedeutet dass ich ein Linker bin, dann bin ich wohl ein Linker.


Nicht Xenophob zu sein bedeutet man ist Links, dann bin ich wohl ein Linker.

Populisten nicht zu folgen bedeutet man ist Links, dann bin ich wohl ein Linker.

Persönliche Freiheiten zu lieben bedeutet man ist Links, dann bin ich wohl ein Linker.

Für den freien Zugang von Bildung einzutreten bedeutet man ist Links, dann bin ich wohl ein Linker.


Zivilcourage, einer Älteren Dame seinen Platz in der Straßenbahn anzubieten bedeutet ein Linker zu sein, dann bin ich wohl ein Linker.

Anhänger der staatlichen Hilfestellung für behinderte Menschen zu sein bedeutet ein Linker zu sein, dann bin ich wohl ein Linker.

Nationalsozialismus nicht als Meinung, sondern als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu sehen bedeutet ein Linker zu sein, dann bin ich wohl ein Linker.

Weltweites Konkurenz-Lohn-Dumping nicht gut zu heißen bedeutet ein Linker zu sein, dann bin ich wohl ein Linker.


Für Amnesty und Greenpeace spenden nur Linke, dann bin ich wohl ein Linker.

Für Medienfreiheit und Privatsphäre treten nur Linke ein, dann bin ich wohl ein Linker.

Integration sehen nur Linke nicht als Zwang, dann bin ich wohl ein Linker.

Vielfalt finden nur linke besser als Einfalt, dann bin ich wohl ein Linker und werde es wohl auch immer bleiben müssen.

Posted on 3 Mai '10 by , under Dieses und Jenes, Gedichten, Nachgedacht, Politik, Sprache. 2 Comments.

Der Sozialrevolutionär

Der Sozialrevolutionär, ein höchst eigenartiges Wesen, treibt seinen Schabernak in andrer Köpfe, andrer Ohrend und im weltweiten Internet.

Der Sozialrevolutionär, sollt er doch eigentlich, so möchte man doch fast meinen in linken Kreisen verkehren, doch schon seit jeher bewegt er sich dort wo das Büergertum verweilt. Bewegt sich bevorzugt durch alte, enge Gassen, weilt in Kaffee Häusern, stets rauchend.

Der Sozialrevolutionär, mag Menschen nur all zu sehr, mag Kinder, Babies und Erwachsene. Mag Linke, Rechte, Schwule, Studenten, Schüler und Arbeiter. Er liebt das gehobene wie auch das flache Gespräch, hört gerne zu und redet nur all zu gern.

Der Sozialrevolutionär, er liebt den Dialog, den Monolog beherrscht alle Sprachen, spricht jedes Thema.

Und trotzdem, manches mal ist er gern allein, liest und denkt dann lässt er das schnattern auch mal sein. Manchmal ist er allein.

Posted on 21 April '10 by , under Dieses und Jenes, Gedichten, Kunst, Nachgedacht, Sprache. 2 Comments.

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