verstecken gespielt

wer suchet der findet,

wer gefunden, der hat,

wer nicht suchet findet nicht.

doch das stimmt wohl nicht,

nur wer loslässt findet was er nicht sucht

wer sucht der verkrampft

wer verkrampft kann nicht finden

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immer wieder lass ich los und finde,

immer wieder verkrampfe ich wenn ich fand,

immer wieder fang ich zu suchen an,

an den verrücktesten orten,

in den banalsten lokalitäten

doch mein findertum beschränkt sich auf raritäten,

klassische, restaurationsbedürftige, antiquitäten.

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die menschenwelt,

die welt der fortpflanzung im speziellen scheint uninteressant,

der rückzug in die psychopathie, musik, kunst und poesie,

erscheint als einzige logische, adequarte konsequenz.

sich selbst in eine kleine blase sperren,

die äußerungen und handlungen wertungsfrei beobachten.

zusehen, zuhören, wegsehen, weghören, auffallen, beobachten, verunsichern,

mit dem zeigefinger mahnen,

mit der hand tätscheln.

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fehler aufzeigen, die eigenen eingestehen.

die kleinen zeichen aufsaugen,

die kleinen inhalte verstehen,

veränderung erkennen,

bekämpfen und verstärken.

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am ende da zu stehen,

aus vollem halse schreien,

gehört werden und wissen,

erfolgreich gegen windmühlen gekämpft zu haben.

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den frieden fühlen

jenen das handwerk legen,

welche den hass schüren,

die liebe leben,

ohne sie zu versprechen.

jeden lieben.

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