Blogger sind Journalisten

Als Blogger, der seine Freizeit nutzt um journalistisch tätig zu sein, sei es nun um über Konzerte zu berichten oder um politische Abläufe zu kommentieren. Sei es um die Informationen im Netz zu prüfen und zu verbreiten oder einfach um konventionelle Medien aufmerksam zu machen.

Ein Großteil der Blogger hat höhere Journalistische Ansprüche an sich selbst als so mancher Journalist diverser konventioneller Medien. So hat zum Beispiel Daniel Imrich darauf aufmerksam gemacht, dass auch Österreich in den Afghanistan Krieg verwickelt ist. Er hat das Afghan War Diary das von Wikileaks veröffentlicht wurde durchforstet und dann einen Blog Eintrag verfasst, auf den sich die Redaktion des Standards beruft in Ihrem Artikel beruft.

Und trotzdem wird einem Blogger der professionelle Zugang zu Journalismus meist verweigert, da er sich wirtschaftlich nicht daran profiliert. Aber gerade durch die wirtschaftliche Ungültigkeit eines Blogs wird doch die Seriosität eines Bloggers unterstrichen. Zeitungen müssen so schreiben, dass ihre Inhalte gekauft werden. Die Kronen Zeitung möchte ich an dieser stelle namentlich erwähnen, nicht dass da keine anderen Zeitungen wären, keine anderen Medien die ihren Journalismus an Wirtschaftlichkeit orientieren, aber bei dieser ist es besonders auffällig.

Ich betreibe meinen Blog quasi ohne Unkosten, das Contentmanagement System ist Gratis, der Content wird unter Creative Commons License publiziert und die verwendete Zeit ist Freizeit. Die einzigen Unkosten die mir entstehen sind Webspacekosten, die sich aber in grenzen halten.

Vom ÖJC werde ich aber nicht als Journalist akzeptiert, da ich nicht wirtschaftlich bin beim Bloggen. Und ganz ehrlich möchte ich auch nicht mit Journalisten in einen Topf geworfen werden, daher stellt sich mir die Frage warum beginnen “wir Blogger” nicht uns ähnlich wie Journalisten zu organisieren, oder gibt es bereits einen ÖBC? Meine Frage an alle BloggerInnen wäre jetzt hätte irgendwer Ahnung davon wie man etwas derartiges auf die Füße stellt und vor allem hätte irgend jemand die Energie und die Zeit dafür? Immerhin wäre es doch durchaus positiv wenn die Medienlandschaft erweitert würde um Non-Profit Projekte, oder?

Leonard Cohen – Live Graz – 2010-07-28

Endlich war es soweit, das Konzert des Sommers für mich, Leonard Cohen live in Graz. Nachdem ich ihn letztes Jahr in Budapest sehen durfte und sich dieses Jahr die Möglichkeit in Graz anbat, konnte ich nicht wiederstehen, die 87€ war er mir allemal wert und wird er mir auch in Zukunft wert sein. Vielleicht nicht dieses Jahr, aber mit etwas Glück gibts eine Leonard Cohen Tour 2011, da werde ich mich dann aber wohl wieder ins Ausland bewegen um ihn zu sehen, Zagreb kosteten die Karten nur 47€ Budapest letztes Jahr 44€ und warum nicht ein tolles Konzert mit einer Städtereise verbinden?

Vorweg sei noch gesagt es war ein Sitzkonzert, es gab keine(!) Stehplätze und es war auch nicht wirklich vorgesehen, dass das Publikum irgendwo stehen, tanzen, singen konnte. Die erste Konzerthälfte hielten sich alle an die Vorgabe des nicht Bewegens. Die zweite Konzerthälfte war das jedoch nicht mehr haltbar. Ich sehe mich als Mitbegründer der Steh- und Tanzbewegung auf diesem Konzert. Hinter dem ersten Abschnitt von Sitzplätzen sondierte sich mit mir eine Gruppe die es vorzog zu stehen oder zu tanzen.

Als Kritiker könnte ich kurz sagen das Konzert war nicht weiter aufregend, die Setlist ähnelt jener von Budapest 2009 sehr und somit dem Konzert von 2008 in London, das es ja als CD und DVD gibt. Das darf man aber, so finde ich, sehr positiv sehen, er brachte alle seine großen Hits und spielte über 2(!) Stunden, man darf nicht vergessen Cohen ist bereits 75! Die Bühnenshow, so man von einer solchen sprechen kann bestand wenn man so will aus einem Rad das die Webb-Sisters schlugen. Deren Stimmen übrigens beeindruckend sind. Vielleicht werden Sie nach Leonard Cohen in seine Fußstapfen treten, mit einem Background-Chor von tiefen Männerstimmen.

Das Publikum war von allen Nummern hingerissen, wirkte aber auf mich trotzdem, vor allem aufgrund der “Sitzerei” etwas gelangweilt bzw. unbegeistert. Gegen Ende hin, als alle Erkannten es ist bald vorbei und er anfing Zugaben zu spielen, tauten wir Österreicher aber doch noch auf und wagten es aufzustehen, mit zu tanzen und bei “So Long Marianne” gingen wir sogar soweit dass wir mit sangen.

Was bleibt noch über das Konzert zu sagen? Es war berauschend, die Klangwolken die auf gebaut wurden, seine Stimme, die Stimmen der Webb Sisters und die Stimme von Sharon Robinson begeisterte mich dieses mal auch, selbst den Reiz der Nummer “Boogie Street” konnte ich entdecken. Die Restliche Besetzung will ich jetzt namentlich nicht aufzählen, nicht dass Sie es nicht verdient hätte, aber man kann zu allen Informationen nachlesen auf leonardcohenfiles.com, sie hat sich seit 2008 nicht geändert.

Die Lichtshow ist wohl bei jedem Konzert von Leonard Cohen ein Highlight, es ist keine wilde, aufregende, Lichtshow wie man sie von “The Australian Pink Floyd Show” kennt, es sind Stimmungsbilder. Orange, Rot, Blau, Violett sind die Farben die eingesetzt werden, ein Lob an den Lichttechniker der sich das einfallen lässt.

Ein Konzertgast meinte zu mir, dass Leonard Cohen einen klassischen Gentleman repräsentieren würde, dem kann ich mich nur anschließen, und möchte aber noch beifügen, dass sein Konzert, seine Musik, seine Stimme und alle Beteiligten die Welt für ein paar Stunden massiv verschönern wenn nicht sogar verbessern können.

Ich kann nur allen die sich das Konzert entgehen ließen nahe legen seine Tour Dates zu prüfen und zumindest den Besuch im Steinbruch in St. Margarethen zu überlegen. Es sind auch noch in den Umliegenden Ländern Konzerte auf dem Plan, diese dürften teilweise billiger sein.

Setlist Leonard Cohen Graz 2010-07-28

Setlist Leonard Cohen Graz 2010-07-28


UPDATE: Videoplaylist von Graz die auf Youtube zu finden waren.

verstecken gespielt

wer suchet der findet,

wer gefunden, der hat,

wer nicht suchet findet nicht.

doch das stimmt wohl nicht,

nur wer loslässt findet was er nicht sucht

wer sucht der verkrampft

wer verkrampft kann nicht finden

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immer wieder lass ich los und finde,

immer wieder verkrampfe ich wenn ich fand,

immer wieder fang ich zu suchen an,

an den verrücktesten orten,

in den banalsten lokalitäten

doch mein findertum beschränkt sich auf raritäten,

klassische, restaurationsbedürftige, antiquitäten.

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die menschenwelt,

die welt der fortpflanzung im speziellen scheint uninteressant,

der rückzug in die psychopathie, musik, kunst und poesie,

erscheint als einzige logische, adequarte konsequenz.

sich selbst in eine kleine blase sperren,

die äußerungen und handlungen wertungsfrei beobachten.

zusehen, zuhören, wegsehen, weghören, auffallen, beobachten, verunsichern,

mit dem zeigefinger mahnen,

mit der hand tätscheln.

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fehler aufzeigen, die eigenen eingestehen.

die kleinen zeichen aufsaugen,

die kleinen inhalte verstehen,

veränderung erkennen,

bekämpfen und verstärken.

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am ende da zu stehen,

aus vollem halse schreien,

gehört werden und wissen,

erfolgreich gegen windmühlen gekämpft zu haben.

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den frieden fühlen

jenen das handwerk legen,

welche den hass schüren,

die liebe leben,

ohne sie zu versprechen.

jeden lieben.

ein anfang

zum kotzen alternatives einheitsgebrabbel,

moderne kapitalsverstärkung

ich weiß, es gab mal ein original von dir,

dann wurde es kopiert kopiert kopiert kopiert.

das original verfälscht die kopie kopiertund wieder verfälscht.

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deine klamotten hast du dort gekauft wo dein freund sie kauft,

dein gewissen am eingang zum leben abgegeben.

deine individualität kennst du selbst nur flüchtig.

die uniform bevorzugst du dem sein,

die uniform ist schön bequem,

keiner schaut dich schief an,

alle sehen in dir was du glaubst zu sein.

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raff dich auf sieh dich um dort läuft ein double von dir!

zerbrich den käfig aus gold den du dir selbst geschmiedet.

zerschlag die spiegelbilder die dich umgeben,

brich aus aus deinem gestellten sein,

fang an zu sein was du bist,

sei mensch sei fehlbar.

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mach dir die hände dreckick wenn dir danach ist,

denk nach über sachen die dich schon immer reizten.

fang an zu produzieren,

geistige errungenschaften, gemüse, häuser und was es noch so gibt.

hör auf zu konsumieren, konsum macht dumm,

fernsehen, serien, internet, reisen und kaufen kaufen kaufen.

nimm dein leben in die hand mach dein leben draus,

beende die vegetation, apartheit und völlerei

fang dein leben an!

24/7 live online

So this is going to be my first English blog post on blog.leningratt.at. Hope you’ll enjoy it.

There is an idea which obsesses me since I’m 15 years old, the idea that all people are sharing their thoughts. For all those who read the hitch hiker’s guide through the galaxy, you can compare it to a babelfish, only more impressive. The babel fish only supports to share thoughts you’d like to share, the thing I’m talking about would share anything, anytime and anywhere. And for me it seems like it’s going to work in future. It’s going to be realized by technique, by Internet and mobile Internet connections.

I started to write a story about this, about a world where everyone knows everything at anybodies mind, but i stopped, it’s to hard to imagine, also for me. When you walk through the park and you hear all those thoughts about your shoes, how would you act?

But let’s take it to a more realistic step. As i wrote in my blog on the 5th of July it is possible to connect anybody anytime to the Internet, almost everywhere. I started to use last.fm again after i realized that it’s powerful and it makes things easier. If everything is recorded by some kind of service, what music I’m listen to, what I’m swearing about, which films I’m watching, which books I’m reading… You could look at me, see my profile pages at those services and you could see if it’s interesting for you to meet me, or if it would be better to leave me alone.

Communication is separated from time and space, you can share everywhere everything, and it will stay in the Internet for ever, because if something is in the Internet it won’t go away anymore, so it will stay there for ever.

Last.fm, Flickr, Youtube, Qik, Ustream are services which offer possibilities to that effect. And there will come more, and more, i see the day coming where i don’t have to do nothing to publish anything, it will just happen, and those who it may concern will see it the others don’t see it now either.

Attwenger – Live – Graz – 2010/07/08

Am 8. Juli spielten nach Texta auch Attwenger am Hilmteich in Graz. Das Attwenger Konzert war für mich noch Reizvoller als das Texta Konzert. Die Mischung aus Volkstümlich und Pop, Rock, Experimental… und das ganze dann auch noch Live. Der Übergang von Texta zu Attwenger war mit dem gemeinsamen Titel “Schaun”. Bereits in der ersten Nummer die von Texta alleine war kam ein riesiges “Quetschn-Solo” das das Publikum zum abgehen brachte.  Vor der nächsten Nummer “Bam” wurde wieder aufgefordert den Abgrund zwischen Bühne und Publikum zu schließen und interessanter weise reagierten wir dieses mal und schlossen auf.

Die Gleichgültigkeit der Ansagen zwischen den Nummern war Faszinierend, als wären die Beiden komplett negativ angetan, dass Sie hier in Graz auftreten durften. “Eis kennts a so uma gehn wenns wuids..” war eine der Aussagen vor dem Song “wama liaba weama sogn song”. Als Anspielung auf die Tanzeinlage der ortsansäßigen Tanzschule bei der Nummer “Kabinenparty” von Texta.

Die Soli mit der Maultrommel waren für mich die Höhepunkte und wenn ich mich an die Stimmung zurück erinnere waren sie das auch für einen großteil des Restlichen Publikums.  Fortgesetzt wurde mit “Eam oba ned Mia” leider weiß ich jetzt nicht mehr ob es “eam” oder “mir” war, die Nummer wurde dann zu einem Medley umgearbeitet mit “Drum Solo” als Höhepunkt.

Sehr interessant war auch auf einmal “It ain’t no Sunshine” und anderen NichtAttwenger Nummern als kurzer teil des Medleys. Auch die Nummer Dog animierte das Publikum zum mitschreien und mitspringen. Gesamt hielten Attwenger etwas über 60 Minuten durch. Danach mussten Sie das Konzert leider seitens des Veranstalters beenden.  Hans-Peter Falkner kam zwar noch einmal auf die Bühne und wollte unplugged spielen, Markus Binder stieg ihm da leider nicht mehr darauf ein.

Unterm Strich ist es ein Wunderbares Konzert gewesen. Im Video kann man nochmal sehen wie Attwenger sich live Gleichgültig zeigt. Die Nummer spielten sie übrigens in Graz nicht.

WM 2010 – Warum nicht?

Zu viele, so ist meine Meinung verweigern sich der Fußball WM. Natürlich werden Nationalismen gestärkt, Reichtum wird umverschichtet, und die Fifa ist auch für mich nicht das sympathischste Unternehmen.

Aber ich als Österreicher, bin mit “meinem” Nationalteam nicht vertreten gewesen und konnte mir somit aussuchen welche Manschften mir zusagen oder nicht.

Aber es treffen sich die Besten Fußballer der Welt und treten miteinander gegeneinander an. Viele Gegner spielen bei Ihren Klubs zusammen und im Nationalteam stehen Sie auf einmal gegenüber.

Die Fußballer bekommen wesentlich weniger Entlohnung wie in der Britischen Meisterschaft, in der Europa League, oder in irgend einer anderen europäischen Meisterschaft und trotzdem sind die Spiele verzaubernder als jene in diversen Ligen.

Und für mich als mäßig Fußball begeisterten, ich war früher begeistert, bin es aber seit ca 10 Jahren nicht mehr, für mich ist die WM ein Ereignis, wo ich hoch Komprimiert guten Fußball geboten bekomme, ein Ereignis, dass es mir ermöglicht mich für diese Sportart erneut zu begeistern. Und die ganzen Unkenrufe der Intellektuellen, Fußball der Sport des Proletariats, Fußball ist ein dummer Sport, diese Unkenrufe unterschreiten vom Niveau wohl manchmal sogar die Fanchöre oder die Vuvuzela-Tröten.

Ich wünsche heute Abend allen ein Wunderschönes Finale, ein faires und für den Zuseher schönes Spiel. Möge eines der Teams gewinnen und das andere nicht zu sehr gedemütigt werden, weil in wirklichkeit sind beide Weltmeister, in wirklichkeit sind alle Weltmeister, solange wir friedlich unsere Sportlichen Wettbewerbe ausführen dürfen Sie meinetwegen auch Nationalistisch sein.

Hup Hup Holland :)

Texta – Live – Graz – 2010-07-08

Am Donnerstag dem 8. Juli 2010 spielten Texta und Attwenger live in Graz am Hilmteich. Eine traumhafte Location, oder wie man in deutsch wohl eher sagen würde, ein hervorragender Ort um ein Konzert auszutragen. Die Setlist des Konzerts war mäßig, bzw. die Jungs von Texta wiedersprachen sich einerseits in Ihrer Setlist selbst und andererseits ließen sie alte Nummern komplett außen vor, was bei einer Konzert länge von 45 Minuten vertretbar ist.

Aber mal Langsam. Eröffnet wurde Das Konzert mit “Paroli”, “So oder So”, “The greatest Story” und “So könnt’s gehen”. Und da seh ich den Widerspruch zum vorletzten Lied des Konzerts, Kabinenparty. Mit So könnt’s gehen rufen die Texta Jungs doch Irgendwie dazu auf es nicht wie Fettes Brot, das Bo und andere deutsche HipHoper zu machen, und auf den Mainstream zu verzichten. Und trotzdem bringen Sie im gleichen Set noch Kabinenparty, sollte einer von euch das lesen würd mich interessieren wie ihr zu Kabinenparty steht, ist das euer ernst? Texta war doch immer eine HipHop Crew mit Message oder darf man weiterhin ist verwenden?

Egal, für So könnt’s gehen haben Sie sich auch ein kleines Special ausgedacht, die Zuhörer sollen sich alle auf den Boden legen, die ersten paar Reihen folgten dem Aufruf auch, sehr cool und Respekt ans Publikum!

Es folgten die Nummern “Nach Oben Bitte”,  von der nächsten Nummer weiß ich den Titel leider nicht dürfte aber in etwa lauten “leichter gsogt wie tau”. “Hedi Wari”, “Weltpolizist”, “Koida Kaffee”, “Schwindelfrei”, “Kabinenparty”, “So schnö kaust goa ned schaun” komplettierten die Setlist dann noch.

Da Leider nur 45 Minuten Konzertlänge möglich waren muss ich sagen ist es okay auf ältere Nummern zu verzichten, ich fühlte mich trotzdem vor den Kopf gestoßen, da speziell die alten Texta sachen, “Walkmania”, “Sprachbarieren”, “Fragestunde” … doch schwerst höhrenswert sind, das nächste mal vielleicht wieder ;-)

Es sollten übrigens in den nächsten Tagen auch Videos auf YouTube auftauchen, zumindest hat der Kammeramann von der Tanzschule eine Andeutung in diese Richtung gemacht.

Ansuchen für zusätzlichen Char

Nachdem die ganze Welt Computer Spielt und sowieso alle die meinen Blog lesen das Wort Char(Character in Computerspielen) spätestens jetzt kennen, möchte ich hier mal meine Idee des zusätzlichen Chars breittreten.

Ich würde es furchtbar praktisch finden, wenn ich noch einige weitere Charaktere für mich anfordern könnte. Ich stelle mir das in etwa so vor:

Char 1: Betätigt sich politisch, liest Nachrichten, schreibt Blog Einträge, Twittert, und betreibt Web Monitoring.

Char 2: Kommt die finanzielle Absicherung zu. Er geht arbeiten, hat 2 40 Wochenstunden Jobs damit er alle Chars erhalten kann.

Char 3: Studiert mehrere Studien, Informatik, Geschichte, Volkswirtschaftslehre und sämtliche bekannten Sprachen.

Char 4: Ist der Faulenzer, er darf sich um die Nahrungsaufnahme kümmern und darum dass er auch für alle genug Schlaf bekommt.

Und so könnte man das beliebig weiter führen. Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass die Welt von mir Spezialisierung verlangt, ich soll ein Experte auf meinem Fachgebiet sein, das ist allerdings nur möglich wenn darunter andere Fachgebiete leiden oder andere mehr oder minder essentielle Tätigkeiten zurück gestellt werden, schlafen, politisch betätigen, sozial aktiv sein…

Die Charactere müssten natürlich miteinander verbunden sein, sie müssten Glückszustände etc. teilen, weil ein Character sonst schwer dazu zu überreden ist 16h täglich arbeiten zu gehen. Es müsste sich um eine Art Meta-Wesen handeln, dessen Teile unabhängig von einander nicht existieren können. Ich stelle es jedoch jedeR/M frei diese Gedanken weiter zu führen und daraus eine wirklich interessante Fiktion zu kreieren.

YouTube Empfehlung der Woche

Diese Woche empfehle ich allen sich diesen Clip anzusehen.

Ich hab mir das Video mittlerweile mit Sicherheit 10x angesehen und kann den beiden einfach nur zur gelungenen Arbeit gratulieren! Viel mehr gibt es da nicht zu sagen, der Text steht dabei. Vielleicht solltet ihr alle ein bisserl Marx lesen, oder zumindest verstehen. Und selbstverständlich gebe ich noch die Quelle an thebalancebeam auf Twitter.com.